Warum lernt man ein Instrument zu spielen? Ohne im Detail darauf einzugehen kann man sagen, dass es erst einmal darum geht Musik zu machen. Nun ist es so, dass auf einem Schlagzeug im wesentlichen nur Rhythmen gespielt werden können. Spielt man ein Instrument mit dem man auch Melodien spielen kann, kann man auch eigenständige Musik machen. Beim Schlagzeug verhält sich das leider etwas anders. Schlagzeuger sind meistens auf Mitmusiker angewiesen. Was also tun, wenn man keine Band findet in der man spielen kann, oder wenn man sich richtig für das Spielen in einer Band oder im Studio (Aufnahmesituation) vorbereiten möchte? Die Band- oder Studiosituation wird in diesem Unterricht simuliert, wobei mehrere Vorteile bestehen. Im Bandunterricht spielt der Schüler oder die Schülerin zu einem „Play along“ Song auf dem kein Schlagzeug vorhanden ist. D.h. dass der Schüler die Aufnahme mit dem Schlagzeug ergänzt. Das Ganze wird dann mitgeschnitten und der Schüler kann dann selbst hören wie das Gespielte klingt. Zusammen mit mir wird die Aufnahme dann analysiert und es werden wertvolle Tipps gegeben wie man es hinkriegen kann professionell zu klingen, und was es ausmacht wirklich zu verstehen was man braucht um dieses Handwerk perfekt zu beherrschen. Man kann die verschiedenen Musikstücke in Ruhe üben bis man sich sicher ist was man spielen möchte um das Optimum herausholen zu können, und kein Mitmusiker kann “meckern” dass irgendetwas nicht OK ist. Die „play along songs“ der verschiedensten Stilrichtungen (Pop, Rock, Metal, Jazz, Funk, Fusion, Hip Hop, Latin, Blues, usw.) wurden von weltklasse Musikern eingespielt. Wer möchte nicht mal mit den „besten“ Musikern zusammen spielen? Leicht lässt sich die “Schuld” immer auf andere Mitmusiker schieben wenn es mal nicht so klingt wie man es sich wünscht. Spielt man mit solchen Weltklassemusikern zusammen, wenn auch nur zu deren Aufnahme, dann merkt man erst wirklich wo die eigenen Fehler liegen. Das Resultat kann selbstverständlich auf eine CD überspielt werden so dass der Schüler das ganze auch zu Hause hören kann, seiner Familie oder Freunden vorspielen kann, oder das ganze sozusagen als Demo seines Könnens nutzt. Der Schüler spielt während dieser Aufnahmesessions auf einem elektronischen Schlagzeug (Roland TD-20 mit dem Drumsampler “Toontrack superior 2”), welches sich wie ein akustisches Schlagzeug spielen lässt. Es besteht jedoch der Vorteil dass ein erstklassiger Sound und eine riesige Soundvielfalt ohne großen Aufwand gewährleistet sind. Warum noch länger im Übungsraum rumhängen und soviel wertvolle Zeit verschwenden? Wer wirklich richtig gut spielen lernen möchte, der braucht Praxis um aus seinem eigenen „beschränkten Horizont“ heraus zu kommen. Der größte Vorteil ist wahrscheinlich dass der Schüler einen erfahrenen, professionellen Schlagzeuger und Lehrer zur Seite hat, der die musikalischen Strukturen richtig erkennt und mit professionellen Ohren hört und einem klar sagen kann, was individuell machbar ist. Natürlich braucht man je nach Schwierigkeitsgrad und Professionalitätsanspruch wichtige grundsätzliche Techniken und ein fundamentales Wissen sowie eine Portion Routine. Das alles kann im Bandunterricht erworben werden. Und was man natürlich auch noch erwähnen muss: Das Ganze macht tierischen Spaß! drumlesson